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Benutzeranleitung für den deutschen Finanzminister

Knackepunkt der Globalisierung

Ein Knackepunkt der Globalisierung sind die "Steuer- und Finanzmarktreformen" eines gewissen Hans Eichel (SPD). Strippenzieher und Profi(steuer)stripper haben dafür gesorgt, daß Gewinnausschüttungen innerhalb von Schachtelkonstruktionen grundrechtswidrig von der Steuer befreit wurden. Damit wurde ein neues Geschäftsmodell zur Steueroptimierung geboren.

Das Eichelmodell der Steueroptimierung

Eingeführt wurde das als "Finanzmarktreform" getarnte Schachtelmodell auf Wunsch der Finanzindustrie. Systemrelevante Banken sind an zig Unternehmen beteiligt und sitzen in deren Aufsichtsräten und Vorständen. Schachteln Finanzkonzerne diese Beteiligungen im Ausland ein, zahlen sie für die abgeworfenen Gewinne der eingeschachtelten Unternehmen keine Steuern. Diese Art der "Hilfen" für die notleidende Finanzindustrie, Hedgefonds etc. fällt viel weniger auf als die direkte Bankenrettung durch den Geldesel. Schachteln gibt es ausschließlich aus steuer-, bilanzierungs- und betrugstechnischen Gründen.

Gleichzeitig haben Finanzkonzerne das Schachtelprivileg genutzt, ein gigantisches neues Geschäftsmodell in das Zocken mit Aktien einzuziehen. Fondgesellschaften schachteln Firmenanteile im Steuerparadies ein und bieten Zockern, die statt in Aktien in Fonds investieren, aus steuer-, bilanzierungs- und betrugstechnischen Gründen ganz neue Gewinnperspektiven. Am einfachsten sind die abzuhaken, deren Geld durch irgendwelche Modelle der privaten Altersvorsorge, Lebensversicherungen etc. in irgendwelchen Fonds auf irgendwelchen Paradiesen landet. Diese Klientel wird zu Hause zwar optimal beraten, hat aber in der Regel Null Ahnung, wird von jedem geschröpft und bekommt am Ende nur das, was Finanzkonzerne und Finanzminister übrig lassen. Beim Zocken werden keine Werte geschaffen (es wird nicht gearbeitet), sondern nur das Geld vieler kleiner Verlierer auf wenige große Gewinner umverteilt.

Natürlich schachteln nicht nur Finanzkonzerne, sondern auch deutsche Barone ihre Betriebe einfach in einem Land in eine Kapitalgesellschaft ein, in dem die Sonne scheint und Kapitalerträge nicht besteuert. Schon liegt der Gewinn steuerfrei auf der Yacht.

Die Moral der Globalisierer

Nachdem deutsche Finanzminister Finanzkonzernen und Baronen grundrechtswidrig erlaubt haben, sehr einfach Unternehmensgewinne steuerfrei ins Ausland zu verschieben, kotzen die gleichen Finanzminister anderen Ländern ihre Moral vor die Füße. Weil deutsche Finanzminister die Steuern in der BRD ansässiger eingeschachtelter Kapitalgesellschaften nicht eintreiben wollen, obwohl das deutsche Finanzamt die totale Kontrolle über deren in der BRD erwirtschaftete Unternehmensgewinne hat, wird versucht, andere Länder durchzuregieren und zu zwingen, ihre Besteuerung deutschen Wünschen anzupassen. Deutsche Politclowns sind sogar bescheuert genug, zu glauben, sie könnten damit Erfolg haben.

Blick über den deutschen Tellerrand

Ob in Afrika, der Karibik oder der Islamischen Republik Pakistan, es gibt eine Vielzahl von Staaten, in denen existieren kaum Steuern. Teilweise gibt es nicht einmal eine Börse, geschweige denn eine Besteuerung des Finanzmarktes. Der Grund ist zunächst historisch, d.h. das war schon immer so. Daß deutsche Barone seit dem Jahre 2000 in vielen dieser Ländern so simpel Steuern sparen können, liegt also nicht primär an den Steuersystemen dieser Länder, sondern an Hans Eichel (SPD): Dieser "Globalisierungsexperte" hat durch die Einführung des Schachtelprivileges erst dafür gesorgt, daß deutsche Barone ihre Gewinne steuerfrei ins Paradies verschieben können. Es verhält sich also genau umgekehrt als deutsche Steuermoralgöbler gerne vorgöbeln.

Der deutsche Gutmensch und Geldesel fragt sich vielleicht, wie funktionieren Systeme ohne Steuern? Ganz einfach: Der Staat ist in diesen Ländern Unternehmer. Wer Geld für Polizei und Armee haben will, muß Firmen gründen und Geld erwirtschaften, bevor er Geld ausgeben kann. Diese Firmen funktionieren also nicht wie Staatsbetriebe im Kommunismus oder systemrelevante Staatsbetriebe der "Neuen Marktwirtschaft" der BRD, denn es gibt so gut wie keine Steuereinnahmen an Unternehmen zu verteilen. Das heißt natürlich nicht, daß es keine Privilegienverteilung an Barone gibt, sondern nur, daß das System grundlegend anders funktioniert als die steuerbasierte Privilegienverteilung der BRD. Auch wenn Ideologen der Volksaufklärung die Systeme hervorragend differenzieren können, für Arbeitspferdchen, Geldesel, Lohnsklaven und andere Gutmenschen sind System und ideologisches Geschwätz einerlei.

Benutzeranleitung step zero: Die Agenda deutscher Finanzminister analysieren und ignorieren

Es ist wichtig, die Agenda anderer im stillen Kämmerlein zu analysieren und zu verstehen. Aber es ist immer falsch, die Agenda anderer auch nur ansatzweise als Diskussionsgrundlage zu nehmen. Wie bei einem Versicherungsvertreter hat man bereits verloren, sobald man dessen Argumentationsfaden folgt. Statt der Agenda anderer zu folgen, die oft sehr bequem und häppchenweise gereicht wird, ist eigene Strategie angesagt. Das Mindeste, das sogenannte Paradiese tun können, ist den deutschen König der Geldwäscher und Schwarzgeldanleger gegen die Wand laufen zu lassen.

Benutzeranleitung step one: Erst einmal gegen die Wand laufen lassen

Sich in Afrika, der Karibik oder in der Islamischen Republik Pakistan die Besteuerung vorschreiben zu lassen und Daten an ausländische Finanzbehörden weiter zu geben, machen nur Regierungen mit, die mindestens so inkompetent wie deutsche Finanzminister sind. Kompetente Regierungen erklären deutschen Finanzministern einfach: Wenn ihr in der BRD erwirtschaftete Unternehmensgewinne besteuern wollt, dann macht es doch selber. Wer könnte es besser? Besteuert eure Kapitalgesellschaften selbst, und das Schachtelmodell ist gestorben. Schon küssen die Finanzminister der Globalisierung die Wand. Souveräne Staaten treiben weder für andere Staaten die Steuern ein, noch geben sie Daten weiter. Besonders fatal ist die Anpassung der Gesetzgebung an die Wünsche der Globalisierer, denn das ist Selbstmord. Viele Globalisierer sind darauf spezialisiert, die Wirtschaft von Dummköpfen durch Deindustrialisierung zu vernichten.

Benutzeranleitung step two: Dem Moralgöbler der Globalisierung die Beine wegtreten

Der deutsche Moralgöbler ist keine Ausnahme, wenn es darum geht, Bürgern anderer Staaten Steuerfluchtmöglichkeiten anzubieten. Neben dem Schachtelprivileg werden z.B. erst seit dem 01.01.2016 die Heimatländer von Bürgern anderer EU-Staaten benachrichtigt, falls sie in der BRD ein Konto eröffnen. Vor dem 01.01.2016 eröffnete Konten waren bis zum 30.09.2017 noch nicht betroffen, denn der König der Geldwäscher und Schwarzgeldanleger wollte nicht zu schnell Geld vertreiben. Im Hinblick auf die Vermögenssteuer ist die BRD ohnehin ein echtes Steuerparadies, denn es gibt keine, und die Meinung europäischer Nachbarn interessiert nicht. In Österreich dagegen gibt es zum Beispiel keine Erbschaftssteuer. Man darf davon ausgehen, daß nicht nur im G20-Club, sondern auch innerhalb Europas jeder jeden bescheißt. Hält man dem deutschen Moralgöbler all die Möglichkeiten vor, die er Ausländern in der BRD zum Steuern sparen bietet, dürfte er wohl kaum noch auf seinen Beinen stehen. Arbeitspferdchen, Geldesel und Lohnsklave dürfen beim internationalen Wettbewerb im Bescheißen aus rechtlichen und viel wichtiger, aus moralischen Gründen nicht mitmachen, denn es muß auch Leute geben, die Steuern zahlen.

Opfer und Selbstversenker

Von dem Geld, das andere anlegen, sehen Steuerparadiese so gut wie nichts, denn sonst wäre es kein Paradies. Profitiert wird indirekt, zB. wenn der globale Adel sich dort mit seiner Yacht niederläßt. Wer ins Paradies einzieht, betrügt ebenfalls nicht. Barone, die sich ihre Unternehmensgewinne im Ausland zufließen lassen, obwohl sie noch in Deutschland wohnen, entziehen sich jedoch der Idiotenbesteuerung und werden gerne kriminalisiert. Genau genommen betrügen nur die deutschen Finanzminister: Auf der einen Seite besteuern sie seit Hans Eichel Unternehmensgewinne nicht mehr dort, wo sie anfallen, sondern ermöglichen den steuerfreien Transfer ins Ausland, auf der anderen Seite gaukeln sie dem gemeinen Geldesel etwas von Steuermoral und Steuergerechtigkeit vor, obwohl das meiste Geld im Paradies liegt.

Fängt der Präsident oder Premier eines Karibikstaates augenzwinkernd anx, sich die Argumentationsvorlage "ein wenig Steuern betrügt doch jeder" zu eigen zu machen, ist er ein Opfer. Sich über den Tisch ziehen und gleichzeitig als Betrüger und Idioten abstempeln zu lassen, betrachtet man in bestimmten Kreisen nicht nur als Dummheit, sondern als Schwäche. So meldet man sich ab. Wer auf die Argumentation der Globalisierer hereinfällt, geht unter die Dummen, die der nette Opa im Rollstuhl so liebt.

Es ist ein ganz besonderer Hohn, daß sich Opfer die Argumentationsvorlage "ein wenig Steuern betrügt doch jeder" ausgerechnet von denen in den Mund legen lassen, die das steuerfreie Verschieben ermöglichen und gleichzeitig dessen Folgen als Vorwand benutzen, um in anderen Ländern durchzuregieren.

Benutzeranleitung step three: Maßnahmen auf Kniehöhe

Wer ist in Panama einer der Gründer des global tätigen Rechtsdienstleistungsunternehmen Mossack Fonseca & Co., das ca. 300.000 Schachteln in ca. 21 Steuerparadiesen gegründet hat bzw. betreut? Der Deutsche Jürgen Mossack. Wer operiert in Steueroasen? Das who is who der deutschen und internationalen Finanzindustrie, Hedge-Fonds, Versicherungen, etc. Schon daran kann man erkennen, wer die Initiative und das Sagen hat. Global agierende Barone weisen dem deutschen Finanzminister die gleiche Rolle zu, die auch die Paradiesinseln spielen dürfen: Keine. Paradiese sind oft eine Mischung aus Kasino, Bordell und Geldbunker. Kommen dann noch "westliche Werte" dazu, d.h. die einheimische Bevölkerung ist abgemeldet, gibt es immer wieder "antiwestliche" Revolutionen. Die bekannteste fand in Kuba statt.

Die Schachtelmodelle zur Steueroptimierung sind legal und so gewollt. Dafür sind die Finanzindustrie und Hans Eichel (SPD) im selben Bötchen gerudert. Sogar Firmen, an denen der Bund beteiligt ist, transferieren Gewinne ins Paradies, um sie dem Zugriff des Finanzministers zu entziehen. Es ist daher lächerlich, wenn zB. Panama für den deutschen Finanzminister für eine Steuer, die dieser zu Hause erheben und eintreiben könnte, den IM Jürgen machen soll, der deutschen Staatsbürgern hinterher läuft, um zu checken, ob sie ihren Wohnsitz in Panama, den USA, Timbuktu oder der BRD haben bzw. noch schöner, ob deutsche Staatsbürger, die irrtümlicher Weise in der BRD gemeldet und damit steuerpflichtig sind, ihre deutsche Einkommenssteuererklärung "richtig" ausfüllen. Was immer "richtig" im Falle einer Idiotensteuer heißt.

Paradiese, die in einer höheren Liga als Panama spielen, verfolgen nicht einen Jürgen Mossack wegen Beihilfe zur Steuerhinterziehung, weil Jürgen nicht den IM macht und nicht hilft, 25 % der Kapitalerträge von BRD-ansässigen Anlegern aus Panama abzuziehen. Wenn einer Beihilfe zur Steuerhinterziehung leistet, ist es ohnehin der deutsche Finanzminister, denn der könnte Unternehmensgewinne da besteuern, wo sie anfallen, und wo er die totale Kontrolle hat.

Für Paradiese, die aufsteigen wollen, ist der neuerdings erzeugte Verfolgungsdruck deutscher Finanzminister eine hervorragende Gelegenheit, ihre nicht vorhandene Rolle mal zu verlassen und sich eine eigene Rolle aufzubauen. Im Paradies ansässige Unternehmen zahlen mit Sicherheit gerne eine kleine Gebühr dafür, daß souveräne Staaten auch weiterhin souverän bleiben, also weder für andere Staaten Steuern eintreiben, noch Daten oder IM's zur Verfügung stellen, sondern IM's verfolgen. Wenn der deutsche Finanzminister nicht lernen will, wo er Finanzminister ist und seine Steuern eintreiben kann, muß er es eben auf Kniehöhe lernen.

Sieht man es als selbstverständlich an, daß souveräne Staaten souverän agieren, handelt es sich bei der kleinen Gebühr um eine moderne Methode der Schutzgelderpressung. Ansonsten ist die kleine Gebühr eine Steuer, die souveränen Staaten ermöglicht, souverän zu bleiben. Für die Verfolgung von Datendiebstahl ist die Luxleak-Affäre ein schönes Beispiel. Man kann Datendiebe und IM's auch bestrafen! Dann wird es für IM's gefährlich. Unzulässig ist dagegen, in der BRD für die Schweiz zu arbeiten und behördliche Datenhehler auszuspionieren. Behörden ausspionieren dürfen in der BRD nur die Amerikaner, innerhalb der EU auch gerne mit Hilfe des BND.

Viele kleine Kniee

Wenn das Kind wie bei Uli H. in den Brunnen gefallen ist, kann man auf den Weihnachtsmann warten und glauben, man werde amnestiert. Personen, die dagegen erstmal für 10 Jahre ins Paradies einziehen, haben sich sozusagen selbst mit der Höchststrafe bestraft, denn anschließend ist der Fall verjährt. Solche Fälle sind für die Lügenpresse jedoch nicht interessant. Stattdessen inszenierte sie den Vorlauf zum Prozeß von Uli H. als eine monatelange Dauerwerbesendung für Selbstanzeiger.

Schachtelexperten, die im Paradies wohnen, verhalten sich völlig legal. Auf Schachtelexperten, die irrtümlicher Weise verspätet ins Paradies einziehen, können die Finanzbehörden der BRD ebenfalls nicht zugreifen, wenn sie außer ihren eingeschachtelten Firmen keinen weiteren Besitz in der BRD haben. Die eingeschachtelten Firmen sind schließlich eigenständige juristische Personen, die ihrer Steuerpflicht als eigenständige Personen nachkommen, und für die gibt es kleines, aber feines grundrechtswidriges Privileg: Im Gegensatz zu natürlichen Personen heißt "der Steuerpflicht nachkommen" im Falle von Gewinnausschüttungen zwischen juristischen Personen, daß sie (so gut wie) keine Steuern zahlen.

Sobald die Grundrechtswidrigkeit des Schachtelmodells Konsens wird, rappelt es im Karton. Dann ist auch der in der BRD eingeschachtelte Besitz der Schachtelexperten nicht mehr sicher. Das will aber niemand! Schließlich können dann auch internationale "Investoren", also Amerikaner, Chinesen, Russen ... nicht mehr steuerfrei Gewinne aus der BRD heraus transferieren, und die "Globalisierung" internatonaler Barone scheitert. Globalisierer sprechen statt von "heraus transferieren" lieber von "investieren".

Die Finanzminister nehmen die vielen kleinen Kniee in Kauf und begnügen sich mit einem System des Unrechts: Man greift nur die, die zu viel Lügenpresse lesen und zu wenig nachdenken. Abgerundet wird das System des Unrechts durch Namedropping und Steuermoralgegöbel, um sich nicht mit dem Fehler im System beschäftigen zu müssen.

Der Kampf gegen die Globalisierer

Um Mißverständnissen vorzubeugen: Es geht nicht darum, den globalen Handel einzuschränken oder gar zu unterbinden. Es geht darum, daß für jeden, der in Europa Geschäfte macht, die gleichen Regeln gelten. Eine ganz spezielle Sorte von Globalisierern hat daraus die Regel kein "Investor" zahlt Steuern gemacht, obwohl Europa einer der reichsten und lukrativsten Märkte überhaupt ist. Man kann sich also durchaus auf den Standpunkt stellen, daß in- wie ausländische "Investoren", die in Europa keine Steuern zahlen wollen, in Europa keine Geschäfte machen. Daß das geht, beweisen Wirtschaftsmächte, die für ausländische Investoren selbst dann noch Attraktivität besitzen, wenn sie gegenüber Inländern benachteiligt sind. In Europa funktioniert die Globalisierung jedoch nach dem Prinzip Afrika. Bleibt Europa stehen bei dem Wegfall der Grenzen und der Einführung der gemeinsamen Währung, ohne sich zB. auf ein gemeinsames Steuersystem zu einigen, werden Investoren Europa zerlegen wie Afrika, und die Grenzen werden wieder hochpoppen.

Moderne und erfolgreiche Methoden

Gewalt und Primitivität wenden natürlich nur die an, die es nicht besser wissen. Mit Gewalt zwingt man den anderen, sich zu wehren. Daher ist Gewalt nicht nur besonders teuer und besonders risikoreich, sie führt häufig auch zu nichts. Das gilt nicht nur für die großen Psychopaten, die Afrika und den Nahen Osten mit Krieg überziehen, sondern auch für die kleinen. Ein Einzelner, der einem Schäuble eine Kugel durch den Kopf schießt, ändert nichts und kann sich sicher sein, daß der nächste Schäuble schon bereit steht.

Staatsgefährdend sind ohnehin nicht die, die in den Weihnachtsmarkt fahren oder den Reichstag anzünden, sondern höchstens die, die drin sitzen. Wie man sich mit moderne Methoden um diese Klientel kümmert, dazu wird im Folgenden betrachtet, wie Strippenzieher und Profi(steuer)stripper den Finanzminister und seine Abnicker benutzen. Einen sehr guten Einblick in moderne Methoden bietet auch gekonnte Schutzgelderpressung. Also Schutzgelderpressung, die so angelegt ist, daß sie bei ihren Opfern keinen Widerstand, sondern Dankbarkeit erzeugt. Vor illegalen Methoden rate ich ausdrücklich ab.

Statt mit Gewalt und Primitivität setzt man die Züge grundsätzlich so, daß der andere keine Wahl hat. Das ist auch nicht grundsätzlich negativ, solange ein Interessenausgleich gewahrt bleibt. In der Politik tragen Züge zum Teil erst nach Jahrzehnten Früchte. Es gibt keine schnellen Deals. Da die Demokratie schon immer der Schutz vor Spinnern und triggerfreudigen Psychopaten war, probiert es der US-Wähler mit Trump.

Strippenzieher und Profi(steuer)stripper: Gamelevel 0

Deutsche Finanzminister, die international ihr Moralgegöbel über "Rechtsstaat", Steuerehrlichkeit, "westliche Werte" etc. vorgöbeln, zu Hause aber die Steueroptimierung durch das Schachtelmodell einführen und dulden, sind ein reines Tool und Gamelevel 0. Man muß davon ausgehen, daß Hans Eichel überhaupt nicht begriffen hat, welche Möglichkeiten der Steueroptimierung durch das Schachtelprivileg eröffnet werden. Das wäre nicht ungewöhnlich, denn so wie Stefan Weil seine Regierungserklärung von VW korrigieren läßt, so korrigieren Strippenzieher und Profistripper die Gesetzesvorlagen ihrer Besteuerung. Nicht zu Unrecht erweckt die Lügenpresse den Eindruck, daß Strippenzieher und Profistripper die echten Experten sind, die den Funktionären und Abnickern dringend benötigte Hilfestellung leisten. Fragt sich nur, zu was. Die Annahme, daß Finanzminister ihre Gesetze bzw. die Korrekturen ihrer Helfer nicht verstehen, ist noch die positivste Variante.

Natürlich brauchen Minister auch eine Begründung, die sie nachplappern können. Im Grunde genommen dreht sich Gamelevel 0 um nichts anderes. Damit Parteifunktionäre nichts verbocken können, werden diese Begründungen häufig so allgemein gehalten, daß sie auf jedes Steuergesetz passen. Universal und nie fehlend ist das Standardargument der Erhöhung der wirtschaftlichen Konkurrenzfähigkeit des Standortes BRD.

Der Gamelevel der Abnicker im Bundestag ist unterirdisch und wird hier weggelassen, denn in seiner jetzigen Funktion ist das Parlament überflüssig und wird nur aus formellen Gründen benötigt. Der Wahlzirkus ist Volksbelustigung, in der nicht nur in den USA ein Wettlauf an Primitivität geboten wird.

Strippenzieher und Profi(steuer)stripper: Höhere Gamelevel

Der globalisierte Adel spielt nicht im Gamelevel 0. Den interessiert auch kein Moralgegöbel, sondern daß die Kohle steuerfrei auf der Yacht liegt. Dieses Ziel verfolgt man natürlich nicht mit primitiven Methoden, die wie gemacht sind für Polizei und "bildungsferne" Schichten, sondern man läßt sich die Gesetze so (um)schreiben, wie man sich braucht. Die höheren Gamelevel kann man mit der Arbeit von FBI oder Organen der Staatssicherheit (in der BRD Staats- und Verfassungsschutz) vergleichen, die ein ziviles Widerstandsnest penetrieren und für die eigenen Ziele hijacken.

Peer S. hat öffentlich getönt, wie geil er die Besteuerung von Gewinnen findet. Das müssen Strippenzieher und Profistripper als Bewerbung aufgefaßt haben, denn wen könnte man besser dazu benutzen, die Besteuerung von Gewinnen weiter zu unterhöhlen als einen Mann, dem sein Vorgänger das Schachtelmodell ins Nest gelegt hat, und der trotzdem so dummdreist daher redet. Peer S. durfte denn auch unter "fachkundiger Anleitung" auf das Schachtelmodell noch zwei drauf setzen.

Step one

Die Versteuerung von Kapitalerträgen als Einkommen wurde mit Hilfe von Peer S. durch eine 25 %-ige Abgeltungssteuer ersetzt. Im Gerede der Lügenpresse (Steuervereinfachung, massive Steuererleichterung für Reiche etc.) ist ein kleines "unwesentliches Detail" auf wundersame Weise verloren gegangen: Die Besteuerung von Kapitalerträgen wurde anonymisiert. Damit ist neben einer massiven Steuererleichterung für die Ärmsten (statt ca. 42 % nur noch 25 %) der Weg frei für eine weitere Multimilliarden-Steuerentlastung in step two, von der als "Macher" getarnte Parteifunktionäre allerdings nichts wissen müssen. Für Gutmenschen ist die anonymisierte Besteuerung von Kapitalerträgen dagegen ein Eurograb.

Step two

Wenn der Staat nicht einmal weiß, wer wieviel an Steuern abgeführt hat, und es für Barone Sonderregeln gibt, nach denen sie sich im Gegensatz zum Geldesel die Steuern wiederholen können, ist der Weg frei, sich die Steuer gleich mehrfach wiederzuholen. Da es sich nicht um "bildungsferne" Schichten handelt, wird nicht einfach betrogen, sondern man ändert das Gesetz entsprechend. Dazu wurde ein ehemaligen Richter im Bundesfinanzministerium platziert, der ein Gesetz so umfrisiert hat, daß unter bestimmten Umständen für eine einmal abgeführte Steuer mehrfach Steuerbescheinigungen ausgestellt werden können. Daß ausgerechnet ein ehemaliger Richter benutzt wurde, zeigt die hohe Penetrations- und Durchschlagsfähigkeit von Strippenziehern und Profi(steuer)strippern. Peer S. war ein idealer Kandidat als Finanzminister, da er seine Inkompetenz spielend durch sein Auftreten wettgemacht hat.

Auch wenn durch die Lügenpresse der Eindruck erweckt wird: Sich eine einmal bezahlte Steuer mehrfach erstatten zu lassen, ist keineswegs die Ausnahme, sondern auch bei Grunderwerbs- und Mehrwertsteuer Standardprivileg für jeden, der Betriebskapital sein eigen nennt und hohe Gewinne macht.

Große Fresse Trittbrettfahrer

Peer S. war ein Trittbrettfahrer der Amerikaner, als es darum ging, der Schweiz in ihre Banken -und Steuergesetze hineinzuregieren. Dem heimischem Publikum hat Peer S. allerdings vorgespielt, als säße er am Steuer, denn eines kann er: Blenden.

Wie total die Kontrolle über die Finanzströme von Unternehmen sein kann, zeigen die Sanktionen, die die Amerikaner regelmäßig gegen ihre "Verbündeten" verhängen. Wer in Amerika an die Börse geht, tanzt auch in der BRD nach US-Musik. Während es für Unternehmen zunächst ein einfaches Rechenexempel ist, ob US-Sanktionen interessieren bzw. wo man investiert und Zweigniederlassungen aufbaut (China, Rußland, USA, ...), ist die Luft beim Bezahlsystem deutlich dünner. Ohne Bank kein Auslandsgeschäft, und praktisch jede international agierende Bank ist in den USA engagiert. Natürlich haben auch deutsche Behörden die Möglichkeit, jedes Geschäft zu torpedieren. Aber alle Nationen setzen das Waffenarsenal nur ein, um bestimmte Staaten zu sanktionieren oder sich Wettbewerbsvorteile zu verschaffen, niemals dagegen, um Paradiese auszutocknen, denn Barone mit Steuern zu belasten ist nach heutiger Lesart wirtschaftsschädlich.

Strippenzieher und Profi(steuer)stripper: Experten-Gamelevel

Ein guter Anwalt kennt die Gesetze, ein hervorragender zusätzlich den Richter, aber die besten Anwälte schreiben die Gesetze. Anwälte brauchen nur ein Ziel. Werden im Experten-Level viele Anwälte, Lobbyisten, Politikberater ... von verschiedenen Verbänden und Organisationen auf das gleiche Ziel losgelassen, wird Wettbewerb erzeugt, um ganz ohne Mastermind das beste Ergebnis zu erreichen. Es wird nicht nicht operativ vorgegangen, sondern nur das Ziel vorgegeben: Keine Steuern. Dieses Ziel haben alle Barone. Gleichzeitig ist diese Vorgehensweise extrem robust, denn das Ziel steht und stirbt nicht mit einzelnen Personen. Dreimal darf der Geldesel raten, wer in diesem Wettbewerb nicht vorkommt, sondern stattdessen mit einem Fake-Wettbewerb abgespeist wird, der sich Wahlkampf nennt.

Wie bei moderner Schutzgelderpressung werden die Züge so gesetzt, daß das Ziel quasi von selbst erreicht wird. Verschwörungstheorien sind in der Regel haltlos: In der westlichen Demokratie regiert weder ein Mastermind noch das Volk, sondern die Schwarmintelligenz der Barone. Das Wörtchen Demokratie ist daher ein wenig irreführend. Arbeitspferdchen, Geldesel und Lohnsklave dürfen zwar frei wählen, nur was bringt das, wenn die Abgeordneten nicht frei wählen dürfen und sich bereitwillig steuen lassen.

Seitdem der Einfluß des gemeinen Geldesels in der Legislative durch die Schwarmintelligenz der Barone ausgemerzt wird, ist der Staat die Beute, aus der sich Barone das Maximum herausreißen. Da genug für alle Barone da ist, bekämpft man sich nicht wie "Bildungsferne" gegenseitig, sondern alle ziehen am gleichen Strang. Der liegt um den Hals der Geldesel. Das Beste: Der Staat ist so ineffizient parasitär und handlungsunfähig geworden, daß er sich nicht mehr wehren kann. Würde der Staat die Wirtschaft nur annähernd so besteuern wie den gläsernen Geldesel, stände die Wirtschaft auch genauso dumm da wie der gläserne Geldesel.

Es war noch nie ein Problem, dem gemeinen Geldesel durch die Salamitaktik ständig mehr wegzunehmen. Um ein wenig abzulenken, werden potemkinsche Dörfer aufgestellt. Dazu muß man nicht mehr tun als law and order- und Leitkulturschwätzern freien Lauf zu lassen. Diese Kontrollfreaks kann man sich der Volkskammer genauso gut vorstellen wie im Reichstag. Sie sind auch genauso nutzlos, denn zumindest die Barone haben für jede neue Konrollmaßnahme das nötige Gegenrezept.

Der Austausch des Wirtschaftssystems

Es gab einmal eine Zeit, in der funktionierte das Laufrädchen der Wirtschaft wie folgt: Wurde der Geldesel produktiver, hat er mehr verdient. Dadurch konnte er sich mehr kaufen. Wurde mehr gekauft, wurde wiederum mehr produziert und so fort. Ein Wirtschaftswunder, dessen Grundstein nicht irgendwelche trittbrettfahrenden BRD-Funktionäre mit Zigarre, sondern Hitler durch die Einäscherung Europas gelegt hat. Ganz Europa inklusive Ostblock ist nach dem Krieg erstmal gewachsen. Die Konsumprediger der BRD haben das Laufrädchen permanenten Wachstums nur besonders gut geschmiert, bis der Geldesel alles hatte. Aber statt die Beine hochzulegen und zu genießen, wurde anschließend eine neue Triebkraft ersonnen, um dem Geldesel weiter Beine zu machen.

Eine weitere Steigerung der Produktivität bewirkt heute, daß der Geldesel nicht wie früher mehr, sondern weniger oder gar nichts mehr verdient. Dank der Strippenzieher der Globalisierung hat die BRD längst ein neues Wirtschaftssystem, und dank der Lügenpresse fällt das nicht auf. Seitdem Liquidität nicht mehr Geld haben, sondern sich Geld leihen heißt, wird die Wirtschaft auf Pump geschmiert. Für den globalisierten Adel ist nichts schöner, als Banker und Politiker in das gleiche Bötchen zu setzen und um die Wette rudern zu lassen, denn Banker und Politiker haben die gleiche Kernkompetenz: Schuldenberge immer weiter aufzutürmen. Banker verdienen ihre Brötchen mit Schulden, nicht mit Guthaben. Ein Draghi kackt kein Geld, sondern ausschließlich neue Schulden. Sonst wäre er kein Banker. Werden die Schuldenberge von Staaten, Unternehmen und Geldeseln immer weiter aufgetürmt, weil Politiker Bankern jeden ans Messer liefern, nennt man das heute "Wirtschaftsförderung". Die Strippenzieher der Globalisierung haben dafür gesorgt, daß der Verdienst von gestern die Schulden von heute sind.

Wer einen Experten für Geld braucht und sich an einen Banker wendet, hat einen Experten für das Schulden machen. Das begreifen nicht nur Politiker nicht, da es keine bessere Gehirnwäsche als die alternative Realität der Lügenpresse gibt. Die hat für das neue Verständnis von Liquidität gesorgt. Experten für Geld liegen auf der Yacht und spielen mit ihren Spielzeugen die verschiedenen Gamelevel vorwärts rückwärts durch. Seit der alternativen Sicht von "Wirtschaftsförderung" läuft es für die Experten für Geld quasi wie von selbst.

Ob gelb, ob grün, ob rot, ob braun, stets die Bürger in die Röhre schaun!

Stand: 30.12.17